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CDU für Erwerb der Opernscheune

eingestellt am 31.05.2011

 

Presseerklärung CDU Fraktion Eutin (30.05.2011)

 

 

Die CDU Fraktion in der Eutiner Stadtvertretung setzt sich für den Erwerb der Opernscheune ein.

Dies ist unverzichtbar, wenn Eutin weiterhin Kulturstadt bleiben will.

Die von anderer Seite geäußerte Meinung, man sollte eine Zwangsversteigerung abwarten, um dann einen wesentlich günstigeren Preis zu erzielen, basiert auf rein spekulativen Annahmen.

Ein Rückblick:

Das Grundstück auf dem die Opernscheune steht gehört der Stadt Eutin, das Gebäude selbst wurde von der inzwischen insolventen Festspiel GmbH mit enormen öffentlichen Mitteln renoviert bzw. für seinen heutigen Zweck als Hintergrundgebäude für die Freilichtbühne umgebaut. Das Land Schleswig-Holstein förderte mit € 2,3 Mio, der Kreis Ostholstein mit € 204.000 und die Stadt Eutin, der die alte Scheune gehörte, übertrug diese auf die Festspiele. Das Grundstück selbst wurde in Erbpacht den Festspielen zur Verfügung gestellt. Die Nutzungsmöglichkeiten beschränken sich auf eine kulturelle Nutzung, was klare Bedingung für diese Förderung war.

Auf diesem Hintergrund schätzt die CDU-Fraktion die heute Situation ein:

Das Gebäude „Opernscheune“– vor rund 10 Jahren umgebaut – hat in seiner Bausubstanz einen Wert, der nicht unterschätzt werden sollte. Das Abwarten einer Zwangsversteigerung ist ein Schritt ins Ungewisse. Die Stadt Eutin könnte zwar versuchen auf diesem Weg das Gebäude zu erwerben. Hierfür gibt es aber keine Erfolgsgarantie. Eine Blockadehaltung in Bezug auf die Nutzung des Gebäudes durch das Baurecht könnte zwar Auswirkungen auf den zu erzielenden Kaufpreis haben – aber je niedriger der Preis, desto interessanter auch für geduldige Spekulanten. Solche Spekulanten wären ohnehin im Vorteil, da sie schon vorher herausfinden könnten, wie viel die Stadt Eutin überhaupt bieten dürfte. Denn diesen Entscheidungsrahmen legt vorher die Stadtvertretung fest.

Wenn die Opernscheune aber nicht mehr einen zuverlässigen Eigentümer hat, dürfte eine Nutzung der Freilichtbühne schnell zu Ende gehen, da das Zusammenspiel zwischen Opernscheune und Freilichtbühne in einem Städtebaulichen Vertrag mit der Stiftung Schloss geregelt ist.

Für die CDU Fraktion ist es wichtig, dass die Nutzungsmöglichkeiten der Opernscheune erweitert werden: Künftig soll sie nicht nur als „Hintergrund“ für die Freilichtbühne in den Sommermonaten dienen, sondern auch in der Nebensaison für kulturelle Veranstaltungen der Eutiner Bürger zur Verfügung stehen. Dazu gehört auch, dass die Freilichtbühne für ein breiteres Spektrum an Veranstaltungen genutzt werden kann, also nicht nur Opern oder Veranstaltungen des Schleswig- Holstein Musik Festivals, sondern auch weitere klassische Veranstaltungen, Konzerte usw. Auch sollten z.B. die Eutiner Schulen dort mit ihren Aufführungen (Theater oder Musik) auf einer großen Bühne spielen können.

Die in der Nähe geplante Jugendherberge könnte auch die Veranstaltungsräume der Opernscheune mit nutzen.

Sollte die Stadt die Opernscheune erwerben, hat sie alle Karten in der Hand – zumal für das investierte Geld ein attraktiver Gegenwert erworben wird.

Für die Fraktion: Fraktionsvorsitzende Elgin Lohse

 

 
 
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