Die Entscheidung, die Opernscheune nicht durch die Stadt Eutin zu kaufen, war der negative Höhepunkt des Verhaltens einiger Fraktionen.
Nachdem gestern am späten Abend in nichtöffentlicher Sitzung entschieden wurde, dass die Opernscheune von der Stadt Eutin nicht gekauft werden soll, war das der negative Höhepunkt eines Verhaltens einiger Fraktionen, die offensichtlich wider besseres Wissen doch nicht wussten was sie da tun. Wie können SPD und Grüne einerseits die gute Arbeit der Neuen Festspiele loben, andererseits aber den inzwischen Fahrt aufnehmenden Neuen Festspielen einen gewaltigen Knüppel zwischen die Beine werfen ? Diese Frage stellt sich die Eutiner CDU. Offensichtlich wird auch nicht zwischen den Neuen Festspielen und den alten unterschieden, beides wird gerne miteinander vermischt. Natürlich ist es für die Stadt bei den bereits beschlossenen umfangreichen Investitionen in Schulen und Kindergärten nicht einfach, eine Opernscheune zu erwerben. Diese Investition würde sich allerdings mittel- und langfristig amortisieren.
Es ist auch dringend notwendig die Festspiele und den Kauf einer Immobilie voneinander zu trennen. Diese Immobilie, wenn sie denn im Besitz der Stadt wäre, bietet sich an, zukünftig eine ganzjährige Nutzung kultureller Art möglich zu machen.
Bei der Diskussion und dem geradezu grotesken Verhalten um die Befangenheiten diverser Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter wurde dem Zuhörer klar, dass es nicht mehr um die Sache als solches ging, sondern der Wahlkampf bereits eröffnet ist und es um die Profilierung Einzelner ging. Das dabei das Wohl der Stadt Eutin bei SPD, Grünen und besonders der FWE unwichtig war, war deutlich zu spüren. Es bleibt nur zu hoffen, das es den Neuen Eutiner Festspielen möglich sein wird, die Opernscheune zunächst weiter zu nutzen. Wir vertrauen der Sparkasse Holstein, dass sie sich mit Fingerspitzengefühl dessen annimmt. Ein Umzug in Zelte oder ein Containerdorf ist nicht nur unzumutbar, er wird auch keine Künstler nach Eutin bewegen.
Presseerklärung der CDU Fraktion in der Eutiner Stadtvertretung (W.Baier, E. Lohse)
und des CDU Ortsverbandsvorstandes Eutin (G. Freese)